Warum Klimaanlagen keine
nachhaltigen Lösungen
sind

Wie wir zukünftig dank intelligenter Architektur auf Klimaanlagen verzichten können

Klimaanlagen sind wahre Energiefresser. Wusstest du, dass für die Kühlung der Gebäude insgesamt in Europa mehr Energie verbraucht wird als zur Beheizung der Innenräume? Klimaanlagen verstärken im Sommer diesen Effekt noch zusätzlich, denn sie treiben die ohnehin schon heiße Außentemperatur weiter nach oben, da das Abfallprodukt solcher Geräte heiße Abluft ist. Besonders in Städten führt dies zu noch mehr Überhitzung und zu wiederum noch mehr Energieverbrauch zur Kühlung der Gebäude. Insgesamt ein Teufelskreis, der alles andere als im Sinne unserer dringend erforderlichen Klimawende ist. 

Warum Fenster und Türen dabei so wichtig sind

Warum Fenster und Türen dabei so wichtig sind

Die größte Schwachstelle bei Gebäudehüllen ist im Normalfall nicht das Mauerwerk, sondern die Fenster. Besonders bei älteren Gebäuden und Fenstern mit schlechter Dämmung geht hier meist viel Energie verloren. Neuwertige dreifach verglaste Fenster halbieren die Energieverluste gegenüber einer früher üblichen Zweifach-Verglasung. 

Nur wenn wir alle gemeinsam sämtliche zur Verfügung stehenden Maßnahmen nutzen, den Klimaschutz aktiv mitzugestalten, werden wir die Klimaziele bis 2050 erreichen. Da fast 40% des Gesamtenergieverbrauchs in Europa Gebäuden zuzuschreiben sind, leisten wir mit unseren Fenstern und Türen einen maßgeblichen Beitrag.

Intelligente Architektur

Darüber hinaus spielt auch ihre Ausrichtung und Positionierung am Haus eine Rolle. Große, sonnenseitig ausgerichtete Fenster können übers Jahr mehr Energie gewinnen als sie verlieren. Zudem senken sie den Heizenergie-Bedarf im Winter um weitere 15%.

Durchdachte Architektur bedeutet für uns, ein Gebäude individuell zu planen, gemäß den Grundstücksgegebenheiten und Himmelsrichtungen. Idealerweise ist es so ausgerichtet, dass es sich die Sonne und physikalische Gesetze zunutze macht.

Beispiel: Größere, südseitige Verglasungen und die tiefstehende Sonne im Winter verhelfen dem Raum zu solarem Wärmegewinn (wie in einem Glashaus) und somit Heizenergie zu sparen. Im Sommer hingegen werden diese Flächen durch außenseitige Sonnenschutz-Lösungen und Auskragungen beschattet und die hochstehende Sonne erhitzt die Innenräume nicht - sofern die Gebäudehülle thermisch in der Lage ist, die Hitze draußen zu halten. Auch bei großen Glasflächen bleibt es so im Inneren angenehm kühl, ohne zusätzliche Energie zum Kühlen aufwenden zu müssen. So spart man buchstäblich bereits in der Planung Energiekosten.

1:0 für den Sonnenschutz

Wird dazu das Gebäude mit passendem Sonnenschutz wie Raffstores oder Rollläden ausgestattet, kann im Sommer die für Kühlung benötigte Energie um circa 75% gesenkt werden – analog zum CO2-Ausstoß. Wichtig ist, dass der Sonnenschutz an der Außenseite positioniert ist, sodass die Sonne gar nicht erst auf die Glasscheibe trifft.

Um der Klimakrise, der wahrscheinlich größten Herausforderung unserer Zeit, gegenzusteuern, sind Sonnenschutzsysteme eine der effizientesten Lösungen gegen die Überhitzung. Unter anderem kann damit die steigende Anzahl der Klimaanlagen bis 2050 gestoppt werden. Das Ergebnis sind energieeffiziente Wohnhäuser.

So erreichen wir die Klimaziele

So erreichen wir die Klimaziele

Wollen wir die Klimaziele bis 2050 erreichen, sind dringend Maßnahmen notwendig:

  • Intelligente Architektur
  • effiziente Wärmedämmung mit den richtigen Fenstern und Türen
  • und entsprechende außenseitige Sonnenschutz-Lösungen

schaffen dabei eine feste Grundlage und langfristige Lösung.

quote
Je schmäler die Fensterrahmen, desto höher ist der solare Wärmegewinn. Unser anspruchsvolles Designverständnis – Rahmen immer dezenter und schmaler zu gestalten, ist also nicht nur schön, sondern auch gut fürs Klima
Johann Scheuringer, CEO

Produktauszeichnungen

Passivhaus geeignet
Energie
Klimaaktiv
PEFC
Mingergie Modul
#PRODUCT# wurde zur Merkliste hinzugefügt!
Anzeigen