Zum Hauptinhalt springen Zum Footer springen
#PRODUCT# wurde zur Merkliste hinzugefügt!
Anzeigen

Josko fordert ausgewogene Sanierungsoffensive

Kopfing, 05. Februar 2026

Das österreichische Klimaschutzministerium hat am Montag überraschend entschieden, thermisch-energetische Sanierungen heuer nicht mehr zu fördern und bestehende Fördermittel ausschließlich dem Kesseltausch zu widmen. Diese willkürliche Entscheidung verursacht den sanierungswilligen Konsument:innen und Betrieben der Fensterbranche erhebliche wirtschaftliche Schäden. Josko unterstützt daher die Forderungen der Plattform Fenster Österreich nach raschem Dialog und verlässlichen Rahmenbedingungen.

Erst vor wenigen Monaten wurden der Sanierungsbonus sowie der Kesseltausch im Rahmen der Sanierungsoffensive des Bundes neu aufgelegt. Bürger:innen konnten frei entscheiden, ob sie Fördermittel für die Modernisierung ihres Heizsystems oder für eine thermische Sanierung beantragen. Diese Regelung schuf Planungssicherheit für Konsument:innen als auch für Betriebe in einer Branche, die seit drei Jahren mit der größten Wohnbaukrise der letzten Jahrzehnte konfrontiert ist. Umso überraschender ist die kurzfristige Ankündigung des Klimaschutzministeriums, den Fokus im restlichen Jahr nur noch auf den Kesseltausch zu setzen und die thermisch-energetische Sanierung nicht mehr zu fördern – trotz noch vorhandenem Förderbudget.

FEHLENDE PLANUNGSSICHERHEIT

„Der plötzliche Förderstopp verursacht unseren Betrieben erhebliche wirtschaftliche Schäden. Die Unternehmen haben ihre Produktionsplanung, ihre Marketingmaßnahmen und Schulungsprogramme an den zugesagten Förderrahmen angepasst. Diese Investitionen laufen nun ins Leere“, kritisiert die Plattform Fenster Österreich, der auch das oberösterreichische Familienunternehmen Josko angehört, in einem offenen Brief. „Mit dieser Vorgehensweise wird eine Vorzeigebranche geschädigt, die in Österreich produziert und die Wertschöpfung im Land hält.“ Für Josko bildete die Förderung eine zentrale Grundlage für die Geschäftsausrichtung 2026. „Das willkürliche Förderaus führt dazu, dass Kund:innen ihre geplanten Projekte verschieben und auf eine neue Fördermöglichkeit im Jahr 2027 warten müssen. Genau das hätte durch das neue Modell vermieden werden sollen“, kritisiert CEO und Mehrheitseigentümer Johann Scheuringer.

INHALTLICH FALSCHER ANSATZ

Die Priorisierung des Kesseltauschs gegenüber der thermischen Sanierung ist zudem aus fachlicher Sicht nicht sinnvoll: Eine verbesserte Wärmedämmung senkt den Heizwärmebedarf dauerhaft und sollte daher vor der Dimensionierung eines neuen Heizsystems erfolgen. Ein Kesseltausch ohne vorherige Sanierung führt zu überdimensionierten Anlagen und damit zu unnötig hohen Förderkosten. „Laut Ministerium entfielen bisher zwei Drittel der beantragten Fördermittel auf thermische Maßnahmen und nur ein Drittel auf den Kesseltausch. Die aktuelle Entscheidung widerspricht damit klar der Meinung der Kund:innen, die thermische Sanierungen offenbar als jene Maßnahmen mit dem attraktiveren Kosten-Nutzen-Verhältnis bewerten“, sagt Johann Scheuringer.

FORDERUNG NACH RASCHEM DIALOG

Josko unterstützt daher ausdrücklich die Forderung der Plattform Fenster Österreich nach einem zeitnahen Dialog, um faire und verlässliche Rahmenbedingungen für Betriebe und Konsument:innen wiederherzustellen.

Fenstertausch senkt Heizwärmebedarf

Ein Fenstertausch verbessert die Dämmung und senkt somit den Heizwärmebedarf dauerhaft. Dieser sollte daher vor der Dimensionierung eines neuen Heizsystems erfolgen.

Download 72 dpi JPG
Download 300 dpi JPG

CEO Johann Scheuringer

Josko CEO und Mehrheitseigentümer Johann Scheuringer hat einen offenen Brief an Bundesminister Totschnig verfasst.

Download 72 dpi JPG
Download 300 dpi JPG

Du möchtest mehr erfahren?

Richte deine Presseanfrage bitte an:

Magdalena Meergraf, MSc BA
Corporate Communication Manager
E medien@josko.at
M +43 7763 2241 2113

 

Du möchtest mehr erfahren?